Kunstakademie Artis
Theorie: ein solides Fundament in Form, Tonwerten und Materialkenntnis Praxis: einfache Texturen, Blumen und Stillleben
Im ersten Jahr legst Du das Fundament für alles, was danach kommt. Du schulst Dein Auge, verfeinerst Deine Wahrnehmung und lernst, Form, Licht und Tonwerte immer präziser zu erkennen. Gerade dieses bewusste Sehen ist der Schlüssel zu überzeugender Malerei. Wer wirklich sehen lernt, lernt auch besser zu malen.
Theorie: Farbenlehre, Farbpsychologie, Maltechniken und Kunstgeschichte Praxis: mehr Kontrolle über Deine Bilder und eine Erweiterung Deines Repertoires (Texturen, Tiere, Licht und Details)
Im zweiten Jahr geht es um Vertiefung und Beherrschung. Du entwickelst mehr Kontrolle über Farbe, Technik und Malprozess und lernst, bewusster Entscheidungen in Deiner Arbeit zu treffen. Gleichzeitig erweiterst Du Dein Repertoire und entdeckst, dass unterschiedliche Materialien, Oberflächen und Motive jeweils ihre eigene Herangehensweise verlangen. Deine Bilder gewinnen an Kraft, Nuance und Überzeugung.
Theorie: Kunstmarketing, Dich als Künstler/in zu positionieren, und Einblicke in die Kunstwelt Praxis: die menschliche Figur und das Porträt
Im dritten Jahr kommen Technik, Erfahrung und persönliche Entwicklung zusammen. Du arbeitest an anspruchsvollen Themen wie Porträt und Figur, die nicht nur Fachwissen, sondern auch Sensibilität und Einfühlungsvermögen erfordern. Gleichzeitig lernst Du, Dich und Deine Arbeit professionell in der Kunstwelt zu präsentieren. So wächst nicht nur Deine Malerei, sondern auch Deine Position als Künstler/in.
Wer malen lernen möchte, begegnet früher oder später einem Begriff, an dem kein Weg vorbeiführt: dem Farbkreis. Er gehört zu den wichtigsten Grundlagen der Farbenlehre und ist weit mehr als nur ein theoretisches Modell aus dem Kunstunterricht.
Mit einer kleinen, gut ausgewählten Grundpalette kannst du (fast) alles mischen, was du für realistische Bilder brauchst – von sanften Hauttönen über atmosphärische Graus bis hin zu satten Schatten. Das Geheimnis ist nicht „mehr Farben kaufen“, sondern Mischen üben.
Jeder Maler kennt sie: diese „schmutzigen Farben“, die plötzlich wie abgestandenes Spülwasser wirken. Du wolltest einen satten Ton – und bekommst stattdessen braunen Modder, der dich von der Leinwand aus angrinst und dir die Lust am Weiterarbeiten nimmt.
Warme und kalte Farben sind eines der stärksten Werkzeuge in der Malerei – weil du damit Stimmung, Tiefe, Lichtwirkung und sogar Materialität steuern kannst, ohne am Motiv selbst etwas zu ändern. Oft wirkt ein Bild “lebendig” oder “flach” nicht wegen der Zeichnung, sondern wegen der Farbtemperatur.
Analoge Farben sind die „Teamplayer“ auf dem Farbkreis: Sie liegen direkt nebeneinander und wirken deshalb fast automatisch harmonisch. Wenn du Bilder malen willst, die ruhig, stimmig und atmosphärisch wirken (statt laut und kontrastreich), ist ein analoges Farbschema eines der zuverlässigsten Werkzeuge überhaupt.
Ölfarbe ist fantastisch fürs Mischen: Du hast Zeit, kannst Nuancen in Ruhe entwickeln und Übergänge sauber modellieren. Genau deshalb lohnt es sich, das Mischen wirklich zu verstehen – nicht als Theorie, sondern als Handwerk.Hier sind Video-Lektionen, in denen ich Dir Schritt für Schritt zeige, wie Du mit Ölfarbe Farbtöne sicher triffst.
Vom ersten bis zum letzten Pinselstrich kannst du die Entstehung dieser Bilder im Video mitverfolgen. Dabei wird die Technik erklärt, die Materialien, die Vorgehensweise. Auch die Fotoreferenz steht meist zur Verfügung, so dass du jedes Bild live mitmalen kannst.
Wie hellt man Rot auf? Wie dunkelt man es ab? Diese Technik lässt sich auf alle roten Elemente eines Bildes anwenden. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Tamponier- und der Auswaschtechnik.
Die richtige Untermalung kann einen enormen Einfluss auf das Aussehen eines Bildes haben. Damit wollen wir uns in dieser Lektion beschäftigen. Außerdem mit dem Anlegen von opaken (deckenden) und transparenten Farbschichten.
Diese Art des Malens von Holzstrukturen ist die einfachste von allen. Eigentlich ist sie ein kleiner Taschenspielertrick. Dennoch ist es gut, auch ein paar kleine Tricks zu kennen.
Wassertropfen malen ist nicht schwer. Wie du einfache Tropfen mit Ölfarben malen kannst, erfährst du in diesem Video.
Eine Grisaille dient meistens als Untermalung und wird ausschließlich in Grautönen ausgeführt. Bei anderen hell oder dunkel abgetönten Farben spricht man von monochromer Malerei.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Grisaille zu übermalen. Diese hier ist die einfachste von allen. Bei diesem Bild sprechen wir von einer geschlossenen Übermalung, weil alle Teile unseres Bildes mit neuen Farbschichten bedeckt werden.
In diesem Tutorial zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du ein realistisches Schneeglöckchen-Stillleben in Öl malen kannst — von der ersten Untermalung bis zu den letzten Lichtakzenten im Glas.
Es gibt kein natürliches Grün aus der Tube. Für Blumen und Pflanzen muss man stets selbst mischen, ansonsten wirkt das Bild schnell plastikartig und das Grün künstlich. In diesem Beitrag lernst Du, wie man Blätter malt, und auch. wie man realistische, natürliche Grüntöne mischt.
In der realistischen Malerei ist die Textur von großer Bedeutung. Sie gibt einem Gegenstand seine Eigenart, seine Präsenz und seinen stillen Charakter. Und genau darin liegt auch der Reiz dieses Bildes: Eine Birne ist viel mehr, als sie auf den ersten Blick zu sein scheint.