Der Nachteil von Buntstiften gegenüber herkömmlicher Farbe besteht darin, dass man die Farben nicht mischen kann. Das Vermischen erreicht man, indem man mehrere Farbschichten übereinander setzt.
Die nächsten Arbeitsschritte sind eigentlich eine Wiederholung der drei vorherigen. Also wieder Bister, Strohgelb und Sepia. Hier etabliere und intensiviere ich weiterhin die Form, den Ton und die Textur des Haares mit einem breiteren Spektrum an hellen und dunklen Farben.
Wenn Sie sich die Haare einer Person genau ansehen, dann sehen Sie nicht nur eine einzige Farbe wie Braun, Schwarz oder Blond. Was Sie normalerweise sehen, ist eine Vielzahl von Schattierungen und Farbtönen, die zusammen den Gesamteffekt des Haares bilden.
In diesem Fall habe ich meine Auswahl an hellen und dunklen Farbstiften (verschiedene Braun- und Ockertöne) in dichten Linienschichten angewendet, um die natürliche Tiefe und den Glanz des Haares zu simulieren.
Auf Bild 5 sehen Sie die fertige Haarsträhne und schauen Sie mal, was passiert, wenn Sie diese Farbschichten dann noch mit einem Blender bearbeiten (Bild 6). Mit einem Blender meine ich nun aber keinen Estompen, der ist für das Arbeiten mit Buntstiften nicht geeignet. >> Hier finden Sie einen Artikel über's Blenden mit Buntstiften.
In diesem Fall hier würde ich Ihnen Zest It und die Verwendung eines sehr feinen Estompens oder Tortillons empfehlen.