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Tonwerte – Pointillismus

... ist eine weitere Technik, um Tonwerte zu schaffen. Diese Technik ist sehr zeitaufwändig und man braucht jede Menge Geduld und Ausdauer, aber die Resultate können atemberaubend sein. Pointillismus wird oft bei Tuschezeichnungen verwendet, weniger bei Blei- oder Farbstiftzeichnungen.

Pointillismus

Für Tuschezeichnungen kommen entweder die klassische Zeichenfeder in Betracht oder aber – heutzutage eher gebräuchlich – Fineliner. Man benutzt für derartige Zeichnungen unterschiedliche Fineliner mit diversen Strichstärken.

Für solch eine Zeichnung benutzt man jede Strichstärke. Achten Sie darauf, dass die Punkte der verschiedenen Strichstärken gut ineinander übergehen. Man darf hinterher nicht sehen, an welchen Stellen man plötzlich zu einem anderen Stift gegriffen hat.

Zeichnung von Pablo Jurado Ruiz

Arbeiten Sie sehr sorgfältig und achten Sie darauf, dass Sie wirklich nur Punkte machen. 

Wenn Sie unaufmerksam werden, dann bekommen Ihre Punkte kleine Schwänzchen, und die ganze Zeichnung ist für die Katz.

Wie jede Zeichnung beginnt auch die pointillistische Zeichnung mit einem guten Entwurf. Zeichnen Sie präzise die äußeren Linien Ihres  Objekts, und auch die Hauptschatten und stärksten Lichter mit einem harten Bleistift vor (diese Vorzeichung wird später wegradiert).

In den Schattenbereichen liegen die Punkte sehr dicht aneinander, während für die Lichtpartien der feinste Fineliner benutzt wird und die Punkte weit auseinander liegen.

In pointillistischen Zeichnungen werden KEINE Linien benutzt! Auch wenn man z. B. ein Auge zeichnet: die Wimpern werden gepunktet.