Kunstakademie Artis
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Hast Du noch nie einen Specht gezeichnet? Dann ist dieses Tutorial vielleicht das Richtige für Dich. Es ist eine gute Übung für sowohl Anfänger als auch erfahrene Künstler. Viel Spaß dabei!
Einkaufszettel: PastelMat 30 x 40 cm anthrazit Pan Pastel: Neutral grey tint 1, Schwarz, Rot, Umbra natur Pitt Pastelle: Weiß, Fleischfarbe hell, Van-Dyck-Braun, Walnussbraun, Bister, Umbra nat., Lichter Ocker, Zimtbraun, Warmgrau I und II, Schwarz
Kleiner Tipp: Lege Dir ein Blatt Papier unter die Hand (falls Du an einem Tisch arbeitest) - ich habe mir mit einer Klemme ein Stück Küchenrolle auf die Staffelei gehängt. Auf diese Weise verhindert man, dass man die Zeichnung verschmiert.
Das war's auch schon. Bin beinahe fertig. Die Krallen noch. Die zeichne ich mit Schwarz für die Schatten, und das Licht wird mit einem hellgrauen Stift angelegt. Erst mal geht es nur um die Textur, also die Oberflächenbeschaffenheit. Vogelbeine und -füße bestehen aus einer Vielzahl von - nennen wir es mal Ringen. Sie sehen immer ein wenig aus wie zusammengeklebt. Zeichne als erstes die Ringe. Auf der linken Seite sind sie heller als auf der rechten Seite, denn dort ist der Schatten.
Wenn Du damit fertig bist, dann kannst Du noch eine dünne Lasur darüber zeichnen mit Deiner Fleischfarbe, auch auf dem Schnabel habe ich eine solche Lasur angebracht. Am Ende verstärke ich hier noch ein bisschen den Schatten, da noch ein bisschen das Licht. Und bin fertig. 🙂
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In der Farbpsychologie wird Petrol oft mit Souveränität, Ruhe, Klarheit, Tiefe, Stilbewusstsein und innerer Stärke verbunden. In der Malerei kann Petrol einem Bild Gewicht verleihen, ohne es zu beschweren. Es kann elegant, melancholisch, modern oder atmosphärisch wirken – je nachdem, wie Du es einsetzt.
Ein Bild ist fertig, wenn nichts Wesentliches mehr fehlt — und jede weitere Änderung das Bild eher schwächer als stärker machen würde. Das Gemeine ist: Fertigsein fühlt sich nicht immer triumphal an. Manchmal fühlt es sich eher leise an. Wie: Jetzt atmet es. Jetzt muss ich aufhören, bevor ich es totstreiche.
Selbstsabotage als Künstler bedeutet nicht, dass Du faul, undiszipliniert oder ungeeignet bist. Es bedeutet vielmehr, dass Du Dir durch bestimmte Denkweisen, Gewohnheiten oder Ängste selbst im Weg stehst – oft ohne es zu merken. Du willst weiterkommen, aber ein Teil von Dir bremst. Du möchtest sichtbarer werden, aber Du versteckst Dich. Du möchtest verkaufen, aber Du sprichst nicht über Deine Arbeit. Du möchtest ernst genommen werden, aber Du trittst selbst nicht professionell auf.
Was ist altmeisterliche Malerei? Erfahre, warum viele realistische Künstler noch heute altmeisterlich malen und warum diese traditionelle Kunstrichtung bis heute so geliebt wird.