Kunstakademie Artis
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Sauberes Mischen ist eine der schnellsten Abkürzungen zu besseren Bildern: Du triffst Tonwerte zuverlässiger, hältst deine Palette übersichtlich – und deine Pinsel bleiben in Form. Mit diesen Mischregeln bekommst du gleichmäßige, kontrollierbare Farbtöne (statt „Schlamm“) und arbeitest entspannter, gerade in der realistischen Malerei. 1) Immer von hell nach dunkel mischen Beginne beim Mischen mit der hellsten Farbe und taste dich dann Schritt für Schritt zu den dunkleren Tönen vor.Warum? Weil ein Hauch Dunkel die Mischung sofort „kippen“ kann – andersherum brauchst du sonst viel Weiß, verlierst Sättigung und mischst dich müde. Praxis-Tipp: Dunkle Pigmente wirklich nur „antippen“ – erst minimal, dann nachlegen. 2) Mischen mit Palettmesser – nicht mit Marderhaarpinseln Zum Anmischen verwendest du am besten ein Palettmesser/Spachtel (oft auch „Malermesser“ genannt). Mit dem Pinsel landet zu schnell zu viel Farbe in den Haaren und bis in die Metallhülse. Das kostet Form und Spannkraft, die Haare brechen schneller – und das Reinigen wird unnötig aufwendig. Zusätzlich wird die Mischung mit dem Pinsel oft streifig und deine Palette mit der Zeit schmieriger, weil du ständig alte Reste mitziehst. 3) Mische „genug“, aber nicht verschwenderisch Mische nur so viel, wie du wirklich brauchst – aber auch nicht zu knapp, damit du ohne ständiges Nachmischen weiterarbeiten kannst. Faustregel: Für große Flächen: lieber eine kleine Reserve anlegen.Für Details: kleine Mengen, dafür häufiger frisch mischen. 4) So bleibt die Farbe länger frisch Wenn du beim Mischen die Farbe zu weit über die Palette verteilt hast: schiebe sie wieder zu einem aufgetürmten Klecks zusammen. Ein kompakter „Farbberg“ trocknet langsamer an als eine dünn ausgewalzte Schicht – und du behältst die Kontrolle. 5) Spachtel-Technik: die Unterseite arbeitet Beim gebogenen Palettmesser nutze vor allem die Unterseite zum Aufnehmen und Mischen. Die Oberseite ist nicht dafür gedacht, kräftig über die Palette „abgewischt“ zu werden – das verkratzt unnötig, schmiert und fühlt sich irgendwann stumpf an. 6) Pinsel zwischendurch „entladen“ (Profi-Gewohnheit) Ich nutze den Spachtel auch, um Pinsel zwischendurch von überschüssiger Farbe zu befreien. Gerade bei feinen Details gilt: Zu viel Farbe spreizt die Haare, der Pinsel wird breiter – und präzises Arbeiten wird schwierig. Mini-Tipp: Vor Details kurz am Spachtel abstreifen, dann am Tuch sanft „formen“ – erst danach wieder ins Bild.
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Fragst Du Dich auch manchmal, was die komischen Zeichen und Codes auf den Farbtuben bedeuten? Es sind eigentlich Hinweise auf die Beschaffenheit der jeweiligen Farbe. Und wie Du diese kryptischen Botschaften richtig interpretiert lernst Du in diesem Artikel.
Wenn du realistisch malen lernen willst, stehst du früher oder später vor der Frage: Acryl oder Öl? Beide sind großartige Techniken – aber sie verhalten sich komplett unterschiedlich. Und genau dieses Materialverhalten entscheidet darüber, wie leicht (oder schwer) du saubere Übergänge, Farbtiefe, Lasuren und kontrollierte Details hinbekommst..
Wer malen möchte, denkt oft zuerst an Motiv, Farben und Technik. Doch ein Punkt wird erstaunlich häufig unterschätzt: die Grundierung. Dabei entscheidet sie ganz wesentlich darüber, wie sich Farbe auf dem Malgrund verhält, wie haltbar ein Bild wird und wie angenehm sich der gesamte Malprozess anfühlt.
Der Bildträger ist die materielle Grundlage eines Kunstwerks – also die Oberfläche oder das Material, auf dem ein Bild geschaffen wird. Ohne einen geeigneten Bildträger könnten Farben, Pigmente oder andere künstlerische Medien nicht dauerhaft fixiert werden. Zu den bekanntesten Bildträgern zählen Leinwand, Holztafeln, Papier, Metall oder moderne synthetische Materialien.