Kunstakademie Artis
Du bist hier: Home | Ölmalerei, Level 1 | Farben mischen lernen mit Ölfarbe – kostenlose Video-Anleitungen
Ölfarbe ist fantastisch fürs Mischen: Du hast Zeit, kannst Nuancen in Ruhe entwickeln und Übergänge sauber modellieren. Genau deshalb lohnt es sich, das Mischen wirklich zu verstehen – nicht als Theorie, sondern als Handwerk. Auf dieser Seite findest Du kostenlose Video-Lektionen, in denen ich Dir Schritt für Schritt zeige, wie Du mit Ölfarbe Farbtöne sicher triffst: von neutralen Graus über natürliche Schatten bis zu warmen Lichtern und glaubwürdigen Hauttönen. Schau Dir die Videos an, mach die Übungen mit – und bring System in Deine Palette.
Ein Rosa nur aus Rot und Weiß wirkt in der Praxis oft schnell kreidig – vor allem, wenn das Rot eher deckend ist und man viel Weiß braucht, um in den hellen Bereich zu kommen. Schöner und „malerischer“ wird Rosa, wenn du es über den Weißton aufbaust
Gelb „abdunkeln“ ist so eine kleine Gemeinheit in der Malerei – weil Gelb super schnell schmutzig oder oliv wird, wenn man einfach „irgendein Dunkel“ reinkippt. Es gibt aber ein paar saubere Wege – je nachdem, was für ein Gelb du willst (golden, senfig, oliv, warmes Schatten-Gelb usw.).
Freiwillige Spende
Wenn dir die kostenlose Malschule Spaß macht: ich freue mich über jeden, der mir ’ne virtuelle Münze in den Farbkasten wirft: ein kleiner Beitrag für Terpentin, Farben & gute Laune.
Braun ist eine Farbe, die oft unterschätzt wird. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, leuchtet nicht so spektakulär wie Rot oder Blau und wirkt auf den ersten Blick vielleicht sogar unscheinbar. Doch gerade darin liegt ihre besondere Kraft.
Warum wirken manche Gemälde sofort „stimmig“, während andere trotz guter Technik flach oder unruhig bleiben? Oft liegt es nicht an Farbe oder Detailgrad, sondern am Bildaufbau: an Komposition und Blickführung. Diese drei Begriffe beschreiben, wie du Formen, Hell-Dunkel, Linien und Kontraste so anordnest, dass das Auge des Betrachters geführt wird – und das Bild eine klare Aussage bekommt.
Wer künstlerisch arbeitet, kennt diesen Moment: Da kommt ein Angebot, das sich zunächst wunderbar anhört. Eine Ausstellung in einer Galerie. Ein Platz in einem Kunstkatalog. Eine Veröffentlichung in einem Magazin. Endlich Sichtbarkeit, endlich Öffentlichkeit, endlich das Gefühl, mit der eigenen Arbeit ein Stück weiterzukommen. Und dann folgt der zweite Blick: Dafür sollst Du bezahlen.
Manchmal ist weniger tatsächlich mehr. Die Zorn-Palette ist dafür ein wunderbares Beispiel. Statt mit einer Fülle von Farbtönen zu arbeiten, beschränkst Du Dich hier auf nur wenige, sorgfältig ausgewählte Farben — und genau darin liegt ihre besondere Kraft. Die Palette wirkt schlicht, fast bescheiden. Doch gerade aus dieser Reduktion entsteht eine erstaunliche Tiefe, Ruhe und Harmonie.